Getrennte Rechnungen? – Jein.

Ein Kind verändert alles. Auch den Umgang mit Geld – besonders dann, wenn beide Elternteile involviert sind und deren Auffassung von Geld bzw. die Organisation desselbigen unterschiedlicher nicht sein kann.

Ich lebe mit dem Vater des Kindes in einer Beziehung, aber wir sind nicht verheiratet. Wir hatten unsere Konten immer genau getrennt und rechneten im Alltag ziemlich alles WG ähnlich ab. Bis vor zwei Jahren. Mit der Geburt von K. und den bevorstehenden zwei Jahren geteilter Karenzzeit mussten wir ein neues Finanzsystem finden, das halbwegs gerecht und praktikabel war – und uns dennoch unsere gegenseitige Unabhängigkeit, die wir in der kinderlosen Beziehung so geschätzt hatten, bewahrte. So perfekt die gefundene Lösung war, so mühevoll erstritten war sie. Wir betraten Neuland. Jetzt – kurz vor dem Ende der Karenzzeit – stürzten wir uns wohl oder übel in einen neuen Aushandlungsprozess.

Denn: Schon in wenigen Wochen reduziere ich meine Ganztagesstelle zugunsten des Kindes empfindlich. Und: Dieses ganze Teilzeit-Dings ist ganz schön beängstigend angesichts der Teilzeitfallen-Rhetorik allerorts.

Was wenn … !?

… und immer selber im Zugzwang sein. Plötzlich ist es nicht sympathisches Finanzchaos, sondern existenzgefährdende Ignoranz. Ich muss mich um den „Was-wenn“-Fall sorgen und mich damit auseinandersetzen. Es gibt kein How-to und ich fühle mich habgierig dabei, meine theoretische Hälfte in einem theoretischen Zukunftsszenario theoretisch abzusichern.

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Und dabei geht es mir im Moment noch nicht einmal nur um meine „Was wenn“-Minipension. Es geht mir auch darum, wie es praktikabel gelingen kann, getrennte Konten inklusive gemeinsamer Familienausgaben und gleichberechtigtem Privatausgaben-Pot zu organisieren, wenn die Einkommen entsprechend der unterschiedlich Arbeitszeiten unterschiedlich hoch sind. Nicht zur Bittstellerin werden. Unabhängiges Agieren zulassen. Gemeinsam den Überblick haben.

Es geht darum, Situationen zu vermeiden, in denen der eine Part am Ende des Monats möglicherweise sogar etwas ansparen kann (für die Familie?) und der andere Part, immer wieder um Geld bitten muss:

Auf fragfraufreitag.ch fragt eine Leserin: „Wie sollten als Paar, unverheiratet mit Kind, die Finanzen geregelt werden? Frage: …wenn der eine Partner signifikant mehr verdient als der andere? Unsere Konten sind getrennt, beide leben von ihrem eigenen Lohn. Er (der 8x soviel verdient) bezahlt Ferien, Auto, grössere Ausgaben; Alltagsausgaben sind jedoch etwa 50/50 aufgeteilt. Was Ende Monat heisst, dass ihr Lohn komplett aufgebraucht ist, er aber sparen kann. Sie muss ihn dazu oft anpumpen und sich grössere Ausgaben wie Schule, Zahnarzt bei ihm leihen (…).“

Und es geht darum, um über ähnliche bzw. weniger zugespitzte Situationen emotionslos reden zu können.

Und hier? Für die Theorie haben wir erst einmal eine gute Lösung gefunden, die alles zu berücksichtigen scheint. Es war ziemlich mühsam.

Ich frage mich … wie machen das all die anderen Paare mit Kind? Besonders jene, die nicht verheiratet sind?

Ich frage mich auch, wie viele Frauen – und meist sind es bekanntlich die Frauen, die eine mögliche „Was wenn“-Zukunftsvariante für sich (und ihr/e Kind/er) absichern sollten – zu müde sind, sich in einen derartigen Prozess zu begeben. Die Eheschließungen (in Österreich) nehmen kontinuierlich ab und entsprechend viele Paare leben vermutlich mit selbstgedeixelten Familien-Finanzkonzepten. Zu wessen Lasten wohl?

Nachtrag

Als generelle Orientierungshilfe habe ich hier (Mein Geld – Dein Geld- Unser Geld) das gefunden:

  • Bei 2 Einkommen: Beide Einkommen werden zusammengerechnet. Die Unkosten werden davon abgezogen. Der Rest des Geldes wird geteilt und steht zur persönlichen Verfügung.
  • Bei 1 Einkommen: Die Unkosten werden vom Einkommen der erwerbstätigen Person abgezogen. Der Rest wird geteilt und steht zur persönlichen Verfügung.

18 thoughts on “Getrennte Rechnungen? – Jein.

  1. erwischt. Wir haben das gar nicht geregelt. Ich hab das erste Jahr als Mutter noch Waisenrente bekommen, die hat mich unabhängig gemacht. Seit gut einem Jahr lebe ich großteils von Erspartem, vom Geburtstagsgeld und von des Kindes Kindergeld. Der Mann bezahlt Urlaub, Auto usw. und meine Arztrechnungen. Ich kaufe ganz wenig, das finde ich nicht schlimm, und für ab und an verrückten Kram im Bioladen oder bei Ebay kaufen reicht es. Ich verdiene ein kleinesbisschen was dazu seit einem Monat und hoffe, das wird mehr, damit ich mir auch größere Sachen leisten kann, ohne nach Geldbetrag X zu fragen. Das Geld ist nicht wirklich Thema, der Mann sagt „das ist eh unser Geld“. Aber faktisch ist es auf seinem Konto und wenn ich was brauche, muss ich danach fragen. Das haben wir einfach schlecht geregelt. Und: Ein Punkt, warum ich übers Heiraten nachdenke, ist eben diese ganze Versorgungsgeschichte. Weil über Geld reden scheisse ist, vor allem, wenn man keins hat. Und weil man auch ungern über Trennung redet.
    Wie ist denn euer Modell?
    Liebe Grüße!

    • naja, unser „modell“ ist noch nicht realitätsgeprüft. aber wir wollen die fixkosten entsprechend der einkommen aufteilen. nachdem ich vermutlich mehr einkäufe erledigen werde, bekomme ich zugang zum konto des freundes und bediene mich beim einkaufen im fall des falles auch da – das gleiche gilt für die ausgaben fürs kind. wir haben ebenso ausgemacht, dass, wenn geld übrig bleibt, dieses in gleichen teilen von uns beiden angespart werden kann bzw. dass es noch einen pool für familienansparungen gibt. wir werden sehen, was das taugt… das problem der pension ist damit auch nicht gelöst (wie auch „kaho“ weiter unten in einem kommentar schreibt). es gäbe in österreich die möglichkeit, glaube ich, dass der_die mehrverdiener_in einen teil seiner pensionseinzahlungen gleich direkt mit der gehaltsüberweisung in die pensionskasse der frau einzahlen lässt – das würde ich bei längeren unterschiedlichen einkommen (aufgrund von kinderbetreuungsaufgaben) auch jeder_m empfehlen, zu überlegen. oder sonst in irgendeiner form für die_den wenigerverdiener_in privat entsprechend vorsorgen. immerhin steht in österreich anscheinend jede 3. frau ohne eigene pension da (http://www.arbeit-wirtschaft.at/servlet/ContentServer?pagename=X03/Page/Index&n=X03_1.a_2008_02.a&cid=1203515515880).

  2.  

    hm, mir fällt da eine antwort ein, die vllt praktikabel wäre. der voll arbeitende Elternteil sollte betreuungsgeld an den nur halb arbeitenden elternteil zahlen, wenn die betreuungszeit nicht auch hbe halbe ist dann wäre das nur gerecht. und dazu auch noch geld für die ausgaben die getan werden müssen dazu geben.

     

    leider wird das in der praxis oft nicht als arbiet angesehen.

     

    lg von nun einer verheirateten, mit Kind (2 Jahre)

    Kerstin

  3. Das ist in der Tat ein wichtiges Thema… wir haben das so ausgehandelt, dass wir alle gemeinsamen Ausgaben (Miete, Essen, ungefähre Ausgaben für die Kinder etc. ) zusammengerechnet haben und jeder von uns beiden den gleichen prozentualen Anteil des eigenen Gehalts zahlt. So zahlt die Person, die mehr verdient auch mehr an den gemeinsamen Ausgaben und beide haben gleichviel Geld zur eigenen Verfügung. Das löst das Problem der Rente nicht, aber für die Gegenwart habe ich ein gutes Gefühl damit.

  4. wir sind auch nicht verheiratet, verdienen aber (derzeit) beide ungefähr gleichviel. ein gemeinsames haushaltskonto ist uns beiden zuviel tamtam an der hacke, also erledigen wir alles erstmal von unseren eigenen konten. nun geht nicht jede_r jeden monat gleichviel einkaufen, größere posten wie miete zu teilen finde ich auch blöd. im moment überweist er die miete, ich die anderen fixkosten wie telefon, strom, kinderessensgeld etc. das wiegt die miete nicht auf, dafür zahle ich dann halt kinderklamotten (und kümmere mich drum, wo ich was kaufe – diese arbeit wird ja in geld gar nicht erst ausgedrückt) oder lade uns mal zum essen ein. größere vorfälle wie: ich hab am 20. kein geld mehr, oder die nebenkostenrechnung kommunizieren wir, und was wir entscheiden, mit uns selber auszumachen, bleibt bewusst unkommuniziert.
    im moment kann ich mehr ansparen als er, werde aber einfach regelmäßig was zu ihm rüberschieben von meinem ersparten. dahinter steht ja auch, dass er viel häufiger die einkäufe übernimmt, also sowohl geld als auch die haushaltsarbeit übernimmt. da kann ich nicht auf meinem ersparten sitzenbleiben. –

    als wir noch nicht gleich verdient haben, hat der_die verdiener_in dem_der anderen regelmäßig angeboten, geld zu überweisen bzw. nachgefragt. mich hat das nicht so belastet, ihn, glaube ich, etwas mehr. zumindest aber nicht so sehr, dass wir ein gemeinsames konto eröffnet hätten. es macht auch einfach spaß, so ein vehikel wie den gemeinsamen haushalt zu steuern, finde ich.

  5. Wieso habgierig? Wieso nicht exakt ausrechnen? So dass beide ihren Teil für sich haben (zum Ausgeben, Zurücklegen, whatever) und prozentual an den Ausgaben beteiligt sind. Wir haben ein gemeinsames Konto, von dem alle Familien-Ausgaben abgehen. Da wir gerade gleich viel verdienen, schieben wir auch gleich viel drauf. Aber als ich bspw. Elterngeld bekam, hab ich weniger überwiesen. Das lässt sich ja ausrechnen. Ich würde radikal alle Romantik aus Gelddingen rausexen und sie ins Schlafzimmer bugsieren. Dafür checken lassen, wie die Rente einmal aussehen wird – und ggf. privat aufstocken. Grüße H.

  6. Bei uns hat es sich so eingependelt: immer noch getrennte Konten, monatliche Fixkosten laufen nach Aufteilung entsprechend Verdienst Vollzeit / TZ Job. Das ist fair. Dazu Ausgleich der Rente durch eine Riester, die mein Mann bezahlt, weil ich weniger einzahle aufgrund der Kinderbetreuung. Da ich aber durch meine Arbeitszeiten auch die bin, die mehr Zeit zum Einkaufen hat und viel für das Kind besorgt, hab ich zusätzlich Zugriff auf sein Konto. Wenn es bei mir eng wird, muss ich nicht fragen, was gemeinsame Ausgaben angeht. Alle Extras für mich zahl ich komplett von meinem Selbstverdienten. Da bin ich auch froh drüber.🙂

  7. erwischt die Zweite… Meine Partnerin und ich leben in eingetragener Lebensgemeinschaft, haben aber bisher auch immer getrennte Konten gehabt und die Kosten aufgeteilt – allerdings nicht bis ins Kleinste aufgerechnet. Jetzt planen wir die Aufnahme eines Pflegekindes und stehen vor einer ganzen Reihe von Entscheidungen. Wir wollen die Betreuung teilen, ich bin allerdings selbstständig und kann also nicht absehen, wieviel in Zukunft reinkommt, wenn meine Präsenz verringert ist – meine Partnerin möchte Elternzeit in Teilzeit beantragen. Angefangen von der Frage, auf wessen Konto das Pflegegeld landet über Versicherungsfragen bis hin zu wer erhält den Zuschuss zur privaten Alterssicherung (den gibts nur einmal) und wie regeln wir die täglichen Ausgaben (neu) gibt es eine gefühlte Million unbeantworteter Fragen, die sich zum Teil erst klären werden, wenn wir tatsächlich ein Kind aufgenommen haben… seufz. Wir tendieren der Einfachheit halber im Moment dazu, uns doch ein gemeinsames Konto zuzulegen und die Fixkosten erst mal zu halbieren – der Rest wird prokrastiniert…

  8. Wir haben jeder ein eigenes Konto, auf das das Gehalt geht, und ein gemeinsames Konto, auf das wir dann monatlich einzahlen (prozentual vom Gehalt).

    Vom Familienkonto werden dann alle gemeinsamen Kosten beglichen (Miete, Lebensmittel, etc.) und jeder hat auch etwas eigenes für sich. Klappt hier seit fast 10 Jahren.

  9. Die Sache mit dem Geld | fuckermothers

  10. Dito. Solange beide Verdienen und die Beziehung so gesund ist, dass keiner dem anderen etwas missgönnt (also mangelnde Ambitionen für geringeres Einkommen vorhält), sollte es doch kein Problem sein, dass beide jeweils 60,70 oder 80% von ihrem Einkommen auf ein Familienkonto einzahlen. Dann kann jeder sich seinen individuellen Luxus leisten. Der Prozentsatz wird so gewählt, dass leichte Überschüsse auch Reparaturen und Reisen kompensieren.
    Klappt seit 7 Jahren wunderbar😉

  11. Der Mann und ich haben zwar kein Kind, aber seit 13 Jahren folgende Vereinbarung: Jeder hat sein eigenes Gehaltskonto. Unabhängig davon, was der einzelne gerade verdient wird das komplette Nettogehalt minus eines festen, nicht prozentualer Anteils „Taschengeld“ z.Zt. 200 Euro monatlich pro Person, auf ein gemeinsames Konto überwiesen. Alle gemeinsamen Kosten werden vom gemeinsamen Konto beglichen. Das „Taschengeld“ ist für den individuellen Bedarf, z.B. Klamotten, Sonnenbrillen, technische Spielereien, der Wochenendtrip mit den Mädels und natürlich das Geburtstagsgeschenk für den Partner. Wird ein Hobby zum gemeinsamen Hobby, rutschen die Kosten dafür in der Regel ganz schnell in den gemeinsamen Topf. Gespart wird gemeinsam, wenn einer wegen Kinderbetreuung oder gesundheitlich aus der Erwerbsarbeit herausfiele, würde nach freiwilligen Altersvorsorgebeiträgen für denjenigen geschaut, wenn das die finanzielle Situation hergibt.
    Ich sehe das gemeinsame Leben als gemeinsames Projekt, in das jeder das einbringt, das er erwirtschaften kann oder will. Warum soll die Erwerbsarbeit in einer Beziehung mehr wert sein als Haushalt oder Kindererziehung?
    Fazit bisher: Anfangs Verhandlungen, was auf eigene Rechnung gezahlt wird und was nicht. Kein einziges Mal Streit um Geld. Alle anderen Modelle erscheinen mir ungerecht.

  12. Ich verdiene – mit Kind – schon seit Jahren mehr Geld als mein Mann. Und für mich ist es ganz natürlich, dass mein Geld auch seins ist. Es gab bei uns nie WG-ähnliches Abrechnen. Wir teilen Tisch und Bett und Konto.

  13. Interessanter Beitrag / gute Frage. Hatte erst letztens dieses Gespräch mit meinem Partner. Wir sind nicht verheiratet, aber planen quasi schon ein wenig die zukünftigen Kinder. Momentan zahlen wir nur Haushalt (Miete, Essen usw.) gemeinsam, WG-mäßig eben. (Wir studieren noch.) Manchmal finde ich die Vorstellung aber sehr schön, später gemeinsam zu „wirtschaften“. Ich habe selbst ein wenig Probleme mit dem Geld ausgeben, und da er da sehr sparsam ist, würde ich mir von solch einem gemeinsamen Unterfangen etwas Sicherheit versprechen – das kann also auch ein Vorteil sein. Trotzdem frage ich mich, ob ich damit nicht falscherweise meine Unabhängigkeit opfern würde.:-/

  14. Nachtrag: als eine gerechte Methode habe ich hier (http://www.augsburg.de/fileadmin/www/dat/05so/3_frauen/broschueren/weitere_brosch/pdf/Mein_Geld-Dein_Geld.pdf) das gefunden:
    Bei 2 Einkommen: Beide Einkommen werden zusammengerechnet. Die Unkosten werden davon abgezogen. Der Rest des Geldes wird geteilt und steht zur persönlichen Verfügung.“
    Bei 1 Einkommen: Die Unkosten werden vom Einkommen der erwerbstätigen Person abgezogen. Der Rest wird geteilt und steht zur persönlichen Verfügung.

  15. Das Problem gibts auch bei Paaren ohne Kind, die sehr unterschiedlich verdienen. Auch dann, wenn man nicht zusamman wohnt, denn gemeinsame Aktivitäten wollen bezahlt sein. Das machen wir dann so, dass der jeweilige Anteil entsprechend dem Einkommen ausgerechnet bzw. überschlagen wird. „Jeder nach seinen Möglichkeiten“ ist eine guter Grundsatz.

  16. Wir (Mann Vollzeit, ich Teilzeit, 3 Kinder) haben ein gemeinsames Konto, beide haben freien Zugriff darauf, alle Einnahmen und Ausgaben laufen darueber. Ich kenne viele Frauen, die ihren (mehrverdienenden) Mann um Geld fragen muessen und persoenliche Ausgaben auf ein Minimum runterschrauben, um nicht „Betteln“ zu muessen, obwohl sie die Hauptarbeit bei der Kinderbetreuung und im Haushalt leisten. Ich finde die dadurch zur Schau gestellte Geringschaetzung der Arbeit der Frau in der eigenen Familie traurig und erlebe es so, dass es meist die Beziehung zwischen den Partnernenorm belastet.

    Alternativ zu unserem Modell koennte ich mir noch vorstellen, ein gemeinsames Konto fuer alle Einkuenfte, von welchem dann ein fixer Betrag zur eigenen Verfuegung fuer beide Partner auf ihr jeweils eigenes Konto ueberwiesen wird.

  17. Ich bin seit 25 Jahren verheiratet, wir haben zwei Kinder und jeder hat sein eigenes Einkommen und sein eigenes Konto. Wir praktizieren seit Beginn meiner Ehe den Umgang mit Geld wie in der „Orientierungshilfe“ empfohlen. Ich habe mit meinem Mann während der letzten 25 Jahre über alles mögliche gestritten, aber Geld war nie ein Streitpunkt.
    Die Abrechnung am Monatsende dauert 5-10 Minuten. Jeder kann dann mit seinem Geld machen, was er will. Ob er laufend neue Cds kauft, Geld verleiht und vergisst, es zurückzufordern oder spart, das ist mir egal. Ich wiederum kaufe mit meinem Geld, was mir gefällt oder unterstütze ein Projekt, was mir wichtig ist.

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