How I survived …

Das war’s also. 18 Monate Karenz sind Vergangenheit … und ich bin in Stimmung für ein Resümee.

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(Bild via diejulia.net)

Aus feministischer Sicht gibt es dazu viel* zu sagen, aber das tue ich ohnehin die ganze Zeit. Darum trage ich an dieser Stelle einmal mehr oder weniger praktische Tipps, Empfehlungen und Besserwissereien für Schwangere und Neo-Mütter/-Väter zusammen. Alles höchstpersönlich und selbstverständlich absolut nicht-repräsentativ. Und nachdem ich bekennende Listenscheiberin bin, gibt es das Ganze in Form einer soliden Aufzählung (Ergänzungen via Kommentare sind höchst willkommen!).

• Schwangerschaft. Dammmassage, Kräuterdampfbäder, Akupunktur, Hypnobirth, Epino … es gibt viele Dinge, mit denen sich Schwangere auf die Geburt vorbereiten können bzw. mit denen Schwangere vor der Geburt verunsichert werden. Dazu Tipps oder Empfehlungen zu geben, kommt mir fast absurd vor. Jede Schwangere muss für sich entscheiden, womit sie sich wohl fühlt. Das ist mitunter schon das Schwierigste am Ganzen: sich darüber klar zu werden, was man selber will. Unterstützung dabei gibt’s hier: Die Videos von der Salzburger Hebamme Gerlinde Remsing auf Youtube. Und hier: Zum Thema Gebären aus feministischer Sicht hatte das Magazin an.schläge im Februar eine Schwerpunktausgabe. Und für soziologisch Interessierte dieses Buch: Zur Soziologie der Geburt.

• Was du in der Schwangerschaft kannst besorgen, … In diese Kategorie fallen jegliche Arzt_Ärztin-Besuche. Empfehle ich dringend! Zahnweh und Neugeborenes sind eher unlustig.

• Geburt. Wer sich eine eigene Hebamme leisten kann und will: unbedingt mit dieser durchbesprechen, wie man zu Peridualanästhesie, Dammschnitt vs Dammriss, Kaiserschnitt usw. steht bzw. (vorher wichtig) genaue Aufklärung darüber einfordern. Mir haben auch Gespräche mit ihr geholfen, wie die Situation im Krankenhaus ungefähr sein wird. Wer keine „eigene“ Hebamme mit ins Krankenhaus bringt, der empfehle ich einen Geburtsplan parat zu haben bzw. die Begleitperson bei der Geburt, über eventuelle Vorbehalte, Wünsche usw. aufzuklären. Musik, Duftkerzen und Räucherstäbchen: wer’s mag … Ich selbst hätte keinen Moment gewusst, in dem ich darauf Lust gehabt hätte. Stattdessen: Traubenzucker. Gymnastikball. Duschmassagen.

• Während der ersten drei Monate ist alles gut. Wer Angst davor hat, sein Kind an irgendetwas „Schlechtes“ zu gewöhnen, braucht diese zumindest in den ersten Monaten nicht ausleben. In diesem Alter sind Kinder entwicklungsmäßig noch gar nicht so weit. Und auch später, finde ich, wird das „Mach ich’s einmal, will es das immer“ überschätzt.

• Internet, you are my friend. Und damit meine ich jetzt nicht einschlägige Elternforen (vor denen warne ich nachdrücklich), sondern die wunderbaren Blogs von Fuckermothers und Bluemilk, die die Erwartungen meiner ersten Internetsuche nach Mutterschaft und Feminismus gleich übertrafen … und es sollten viele weitere folgen (s. Blogroll).

• Was in der Nacht passiert, bleibt dort. Zwei übermüdet-überforderte erwachsene Menschen, die ein Neugeborenes über die Runden bringen = viel schlechte Laune und Grant. Wir hier haben beschlossen, dass nächtlich angefangene (Halb-)Streits nicht zu Ende geredet werden müssen und dass wir sie auch geflissentlich – im Wissen um ihre Herkunft – übergehen können.

• Rhythm rules. Das Baby an einen Tag-Nacht-Rhythmus zu gewöhnen ist herausfordernd. Was hier geholfen hat: Stillen/Fläschchen in der Nacht bzw. Wickeln in der Nacht sollte irgendwann als solches erkennbar sein. D. h. kein lautes Sprechen, kein helles Licht, keine Späße usw. Darüber hinaus: den Beginn der Nacht durch ein immer gleichbleibendes Ritual kennzeichnen.

Sti-Sta-Stillen: Wer nicht stillen will, soll nicht müssen. Wer stillen will, soll nicht leiden. Meine Rettung in der Not: Stillhütchen. In Österreich haben Hebammen sehr feine und gut angepasste Stillhütchen. Diese fand ich um ein Vielfaches besser als die Stillhütchen, die in Apotheken verkauft werden (die waren größer und vom Material her grober). Nach Auskunft meiner Hebamme musste sie extra etwas unterschreiben, damit sie diese Stillhütchen überhaupt bekommen hat … in die Richtung, dass sie sich bewusst ist, dass sie mit der Vergabe dieser an Stillende, das Stillverhalten nachhaltig stören kann. Das muss ich an der Stelle wohl nicht kommentieren. Es gibt übrigens auch Schmerzmittel, die während der Stillzeit eingenommen werden können. Als Retterin in der Not erwies sich diese Milchpumpe (Stichwort: außerplanmäßige nicht-stillgeeignete Medikamenteneinnahme. Stichwort: Milchstau.).

• Stillen und Fläschchen? Ja, ja, ja! Im Alter von vier oder fünf Wochen bekam das Baby zum ersten Mal ein abendliches Flascherl. Das hieß für mich: abendliches Ausgehen war wieder möglich. Und: Ich war nicht mehr die einzige im Haus, die das Baby zu Bett bringen konnte. Saugverwirrung? Fehlanzeige. Allerdings erwies sich das Kind auch bei allen folgenden Ernährungsschritten als ausgesprochen einfach handhabbar.

• Wochenbett: ernst(er) nehmen! Ich hatte schon bald nach der Geburt den Drang, die heimelige Höhle (Hölle?) zu verlassen und mich wieder unters (Nacht-)Volk zu mischen. Es hat gut getan. Im Nachhinein denke ich aber, dass ich mir ein bisschen mehr Zeit hätte geben sollen. Für mich und für die anderen. So ist meine Mutterschaft plötzlich für alle normal gewesen, nur für mich noch nicht. (Für Postpartum-Nachtschwärmerinnen: Seid vorbereitet auf Fragen wie: Und wo ist das Baby jetzt? Passt der Vater auf das Baby auf? Ach, du trinkst Alkohol?)

• Let’s talk about … Sex nach der Geburt: us-amerikanische Bloggerinnen (Video | English | 4 min) und diese britischen Frauen („… from six weeks to one year …“) reden darüber.

• Ratgeberliteratur: Nur nicht zu viel! Ich habe mir ein Buch zur Schwangerschaft und eines zu Babyernährung gekauft, eines zur Entwicklung in den ersten zwei Jahren geschenkt bekommen und das war’s. Verwirrung und unterschiedliche Expert_innenmeinungen trifft man ohnehin zuhauf. Da tut es gut, wenn man einmal eine Entscheidung (für ein Buch) getroffen hat und das dann als Leitfaden hernimmt.

• Gut Gemeintes aka „Ich weiß alles besser“. Ich habe Monate gebraucht, um mich in meiner neuen Rolle als Mutter so einzurichten, dass mich nicht jeder dahingesagte Ratschlag verunsicherte oder aus der Fassung brachte. Merke: Was mit der Schwangerschaft beginnt, nimmt nach der Geburt seinen frohen Lauf. Ab jetzt performt die Frau öffentlicher denn je. Jede muss ihren eigenen Weg finden, damit umzugehen. Der tut sich meistens aber nicht von allein auf, sondern will aktiv gefunden werden. Mir haben Gespräche mit dem Freund geholfen, in denen wir gemeinsam Antworten auf blöde Ratschläge gesucht haben. Was mir nach wie vor hilft: Ich denke mir immer, der_die Ratschlag-Geber_in verteidigt damit nur sein_ihr eigenes Lebenskonzept. Also nehme ich diese „Tipps“ eher als Hinweis auf das andere Verhalten an und kann dann interessiert antworten: „Ah, ja, klingt gut/interessant/… Ich mache das (aber) so.“ Punkt. Und: Auf keine Diskussion einlassen ist oft fürs eigene Seelenwohl besser.

• Austausch mit anderen Eltern: in Maßen! Sehr hilfreich war für mich, im Gespräch mit anderen Eltern nicht in den Entwicklungswettbewerb einzusteigen; d. h. auch selber nicht zu fragen: Dreht es sich schon? Sitzt es schon frei? Schläft es schon durch? … Stattdessen interessierte ich mich eher für die Alltagsbewältigung der anderen Mütter. Ich habe eine Freundin mit Kindern und mit der tausche ich mich über jede Kleinigkeit das Kind betreffend aus. Das ist unendlich wichtig, aber das reicht mir. Es gilt: Je mehr Eltern, desto mehr Meinungen, desto mehr Verunsicherung.

• Hilfe annehmen (besonders in den ersten Wochen). Freund_innen bitten, ab und zu Mittagessen vorbeizubringen, beim Einkaufen zu unterstützen, mit dem Baby im Wagen eine Stunde spazieren gehen usw.

• Entspannung passiert nicht einfach so. Was mich entspannt(e): Heim-Yoga (das Baby beobachtete meine „Performance“ meistens vergnügt – und ist mittlerweile eine Meisterin der Hund-Stellung), Hammam-Besuch (Ich war sehr unsicher mit meinem „Postpartum-Körper“, alles war so weich und verletzlich, dachte ich. Anders als im Hallenbad ist es in den meisten Hammams dunkler und es gibt Geschlechtertrennung. Und: Körperwaschung und Massage von der Hammamci fühlten sich für mich so an, als wenn ich meinen verloren geglaubten Körper nun wieder zurückbekommen hätte, nachdem er monatelang für das Baby dagewesen war), Badewanne (auch mit Kind hier immer wieder der letzte Ausweg, wenn nur mehr Tragen kombiniert mit weinerlichen Unzufriedenheit regiert; das Kind spielt im Wasser und ich kann tatenlos herumliegen).

• Das Kind schläft (tagsüber): Seize the moment! Diese Zeit unbedingt wohlüberlegt und gut nutzen. Schlafen, essen, lesen … ähm … an der Diss schreiben … in jedem Fall sollten diese wertvollen Minuten (und später bestimmt auch einmal Stunden) nicht ungenutzt verstreichen. Und damit meine ich keinesfalls: Haushaltstätigkeiten. An meinem Karenzidealvormittag kochte ich z. B., solange das Kind noch wach war, brachte es dann ins Bett und konnte dann, ohne Zeit zu verlieren, sofort mit Essen und Entspannen beginnen.

• Das Kind weint. Sehr empfehlen kann ich einen Sitz- oder Gymnastikball. Die Wippbewegung hat das Kind hier immer auf die Sekunde beruhigt. Es ersparte mir nächtliches Auf- und Ablaufen. Außerdem konnte ich damit auch beim Tisch sitzen, essen, schreiben usw. Außerdem gute Beruhiger: bestimmte Lieder, die regelmäßig abgespielt werden (K.s Hit Nr. 1: Was it a dream von The Do); Haut an Haut mit dem Baby; Einwickeln in eine Decke; Lichter (draußen und drinnen), Babys nackte Haut föhnen (wirkte bei uns Wunder).

• Wickeldrama. Ab einem gewissen Alter wollte sich das Baby nicht mehr im Liegen wickeln lassen, was in einen regelrechten Kampf auszuarten drohte. Die Situation entspannte, dass wir uns an sie angepasst haben und sie seither – auf Verlangen – im Stehen wickeln (klingt anfangs komplizierter als es ist und erleichtert Wickelvorgänge an öffentlichen Orten, die ohne Wickeltisch und/oder ekelig sind, ungemein).

• Gegen auf den Kopf fallende Decken: Hörspiele hören oder mit Headset telefonieren (das macht die Stunden mit Baby am Arm kurzweiliger), lesen (mich hat das Smartphone gerettet), trotz Kind und Kompliziertheit in die Welt ziehen (meine Devise: wenn’s schief geht, kann ich immer noch umdrehen), Museumsbesuche (sobald das Kind läuft, sind die eher mühsam, also, wenn’s interessiert: bald genug damit anfangen), mit Decke und Zeitschrift ausgerüstet in den Park legen, Babysitter_in suchen, finden, engagieren und nutzen, kreativ werden, Kontakt zu anderen Karenzler_innen suchen (ich empfehle Spielgruppen nach Emmi Pikler; das Konzept – Kinder in ihrem eigenen Tempo entwickeln lassen ≠ PEKIP – an sich entspricht meinen Überzeugungen besonders für das erste Babyjahr sehr).

• Choose your battles wisely. Dieser Tipp der Spielgruppenleiterin hat mein Zusammenleben mit dem bereits älteren Baby nachhaltig beeinflusst. D. h. zum Beispiel: Ja, ich könnte jetzt elendslang und konsequent über „Das ist mein Glas und das ist dein Glas“ diskutieren – oder ich komme zu dem Schluss, dass ich mir meine Kräfte dann doch lieber für wesentlichere „Kämpfe“ aufspare (z.B.: um das „Draußen setzt du eine Haube auf“ komme ich ohnehin nicht herum). Also, Konsequenz ist sicher gut, kann aber auch übertrieben werden. Auch Eltern können ihre Meinung ändern („Na gut, wenn es dir so wichtig ist, die Packung Reis mit in dein Zimmer zu nehmen …“) … Das klingt jetzt vielleicht banal, aber so ein Alltag mit willenserstarktem Kind ist sonst ganz schön anstrengend.

• Zähle nicht die Stunden! Die Tage daheim ziehen sich wie alter Kaugummi. Es war an so vielen Tagen so langweilig … je sehnsüchtiger ich den Abend (=Rückkehr des Freundes) herbeisehnte, umso langsamer vergingen die Stunden. Meine Strategie: Aufgaben gemeinsam mit Kind bewältigen und Höhepunkte suchen. Ersteres meint: Ich teilte meine Vormittage oft ein in „Jetzt hängen wir mal die Wäsche auf und räumen den Geschirrspüler aus“ (= 1/2 Stunde) und „Jetzt gehen wir gemeinsam baden und betreiben Körperpflege“ (= 1 Stunde). Zweiteres: Mittagessen, Nachmittagsspaziergang (mit Coffee-to-go und Topfengolatsche), schönes Telefonat, Museumsbesuch, Marktbummel usw. Auch die Woche vergeht gleich viel schneller, wenn es ein paar fixe Termine und ein paar Stunden mit festen Babysitter-in-Zeiten darin gibt.

• Babyfreie Zeiten retteten mich über so manche Tiefs. Ausgehen, auf die Bibliothek gehen, Freund_innen treffen … spontan ging erst einmal überhaupt nichts. Die Freizeit als Neo-Mama musste wohl geplant und gut organisiert sein. Für mich lebensrettend. Ebenso date-mäßig im Kalender festgehalten: Paarzeit mit dem Freund (Qualitätszeit kann meiner Erfahrung nach auch daheim ausgesprochen gut verbracht werden).

Vollgespieben ist’s nur halb so lustig. Wechselkleidung mitschleppen lohnte sich selten, aber wenn, dann so richtig. Nicht nur fürs Kind, sondern auch für mich (Stichwort: Spucken und Erbrechen).

• Reden. Mit Erwachsenen über Erwachsenensachen. Mit Freund_innen über Geburt-Mutter-Sachen. Mit dem Freund (Erfahrungen teilen, Aufgaben teilen, Glück teilen. Klingt am einfachsten, ist am schwierigsten …).

Und ihr so?

* Angefangen von der Geburt über (un)veränderte Freundschaften und Kinderlosigkeit bis hin zu Gedanken zum gleichberechtigten Paarleben, vom Körpervermessungswahn über körperliche Verunsicherungen bis hin zu den Yummy Mummies, von Erkenntnissen im 1. Jahr über Langeweile, Verunsicherung und Angst bis hin zu der Erklärung, warum ich mich nicht als Mutter definieren will, von wahren Sätzen und bösen Müttern.

6 thoughts on “How I survived …

  1. Wow, deine Karenzzeit ist um. Ich möchte dir irgendwie gratulieren und wundere mich dann über mich selbst. Eineinhalb Jahre ist eine lange Zeit. Ich lese ja erst seit dem letzten Sommer mit, dafür aber mit wachsender Begeisterung. Viele deiner Ratschläge haben mir in den letzten sieben Monaten sehr geholfen. Danke dafür.
    Und was geht jetzt los bei dir? Intensivierst du die Diss. oder wartet etwa eine bezahlte Arbeit auf dich?
    Ich hoffe jedenfalls du schreibst weiterhin deine interessanten und durchdachten Artikel. Sie bereichern meinen Tag.
    Herzliche Grüße Momatka

    • Danke für die Blumen❤
      Der Job wartet noch ein paar Wochen auf mich, vorher widme ich mich erst einmal hauptsächlich dem Studium (= Ersparnisse ade) und beobachte des Freundes Karenzbeginn aus sicherer Entfernung🙂

  2. was mich immer wundert, ist, dass es beim sexualleben nach der geburt immer nur um die penetration zu gehen scheint. ich mochte schon während der schwangerschaft die ganzkörperübungen nicht, habe dann 6monate voll gestillt und bis zum 14. monat abgestillt. in dieser zeit kamen sexuelle berührungen an den brüsten für mich nicht in frage. das heißt aber nicht, dass mein mann in der ganzen zeit keinen sex mit mir hatte – schließlich habe ich noch einen ganzen restlichen körper, den ich zum einsatz bringen kann. und im sinne einer gesunden paarbeziehung hat es mir nichts ausgemacht, dass er sex hatte und ich sozusagen nicht – ich wusste, dass er verzichtete und gleichzeitig, dass auch die körperliche beziehung zwischen uns wichtig für das funktionieren unserer familie ist. die diskussionen, die es gab, gingen manchmal darum, wieder „richtig“ sex zu haben, mehr aber darum, dass ich oft auch zu müde für alle anderen sachen war.
    ich finde es nur so merkwürdig, dass sex anscheinend nur bedeutet, vaginalen verkehr zu haben. die meisten jugendlichen wissen das besser, würde ich sagen… und es ist doch auch kein problem, als teil einer auch sexuellen beziehung als frau dem mann in seinen bedürfnissen entgegenzukommen. lieber mal hand anlegen o.ä. als „auf die zähne beißen und es aushalten“ – das hätte meinem mann sicher weniger spaß gemacht als das, was es statt dessen gab.

    was im übrigen ratgeberliteratur für junge eltern angeht, fand ich einmal Remo Largos „Babyjahre“ gut und das allseits beliebte „Oje ich wachse“ – beides bücher, die betonen, dass die meisten sachen normal sind und sich von normativen beschreibungen (das sollte ihr kind jetzt schon können, so sollte es sich nicht verhalten, so sollten sie sich nicht fühlen) zurückhalten.

    allein das familienbett ist etwas, wofür wir uns entgegen jedweder empfehlung entschieden haben: das kind durfte und darf immer zu uns ins bett, wenn es das möchte. inzwischen hat sie kein gitterbett mehr und kommt mit ihren 3 jahren alleine nachts über den dunklen flur getappt, um sich zu mama unter die decke zu kuscheln. es gibt nichts schöneres, als morgens aufwach-küsschen von ihr zu bekommen und auch mein mann liebt es, wenn sie morgens bei uns ist. dadurch, dass er voll arbeitet und ich an 4 tagen 8std., ist das unter der woche unser schönster familienmoment… und ich werde mir von niemandem deswegen ein schlechtes gewissen machen lassen.😉

  3. Zurück zum Glück | catzenkind

  4. Diese Frage: „Wer passt jetzt aufs Baby/ Kind auf?“.. Die kommt echt immer wieder. Wenn mir diese Frage gestellt wird, setze ich ein entsetzt-überraschtes bis ungläubiges Gesicht auf und sage: „Niemand.“ Haha, die Blicke die dann folgen sind königlich. Oder auf „Wo ist das baby denn jetzt?“ verwirrt gucken und fragen: „Baby??“. Ich mach das immernoch. Und das gute daran ist, man bekommt diese Frage nicht zweimal von derselben Person gestellt.

  5. Die zweite Perspektive. Wie es auch ist. | aufZehenspitzen

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