Gelistete Geständnisse

Mir gefallen die Projekte der Künstlerin Candy Chang (Before I die I want to …I wish this was) ob ihrer Einfachheit, da sie erst dadurch ihre Vielschichtigkeit entfalten können. Ausstellungen wie Confessions (Menschen veröffentlichen anonym ihr größtes Geheimnis) finde ich besonders spannend – eine Art Kunstinstallation à la postsecret.com. Geheimnisse, Geständnisse und Bekenntnisse von Unbekannten. Was macht ihren Reiz aus? Aber vor allem: Was macht den Reiz aus, wenn die Verknüpfung zur Person fehlt? Nur die eigene Fantasie drumherum?

Part of it is catharsis, part of it is voyeuristic. But the part I’m particularly interested in is just seeing that we’re not alone. We’re not alone in the things that we struggle with in our lives.

(Cindy Chang via theatlanticcities.com)

Ein bisschen wie Blog-Lesen habe ich mir bei diesem Zitat gedacht. Ist also im Umkehrschluss Bloggen eine Form von „Confession“ in Changs Sinne? Manchmal ja, finde ich. Aber was wäre dann das eine Bekenntnis, was das eine Geständnis, das ich auf ein Kärtchen schreiben und in die Urne in Vegas schmeißen würde (Anti-Geheimnisse strengstens ausgenommen!)?

(Bild via candychang.com)

(Bild via candychang.com)

(Bild via postsecret.com)

Ach, das ist mir dann doch zu geheim.

One thought on “Gelistete Geständnisse

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