Schlaf, Kindlein, schlaf

Wenn du schläfst, bin ich alleine. Es ist still. Ich konzentriere mich auf das Surren des Kühlschranks und das Ticken des Weckers. Es bleibt still. Dann öffne ich das Fenster, damit der Straßenlärm die Räume füllt. Obwohl warme Luft hereinströmt, streift mich ein Schauer. Gänsehaut. Die Wörter aus der Zeitung schweigen mich an. Die Töne aus dem Radio ducken sich hinter der Stille. Ich kappe die Internetverbindung, schließe den Laptop und vergrabe mich im Sofa. Es ist grün und weich.

Manchmal bin ich auch alleine, wenn du wach bist.

Bild via Sirchill

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